Ich habe sehr viel über Fasten und Heilfasten gelesen und auch selbst als Fastenbegleiter mitgemacht. Auf meiner Fahrradtour durch die Wüste konnte ich auch selbst Extremsituationen erleben. So ist mein Wasserverbrauch trotz intensiver körperlicher Anstrengung - mein Rad mit Ausrüstung brachte 54 kg auf die Waage - auf einen halben Liter pro Tag gesunken.

Dennoch war ich den Angaben, die sich auf den Lichtnahrungsprozeß bezogen, äußerst skeptisch gegenüber. 

7 Tage völlig ohne Wasser und Nahrung schien mir doch arg bedenklich. Die weiteren 14 Tage ohne feste Nahrung sehe ich wiederum als unproblematisch an.

Als einzige diätische Vorsorgemaßnahme habe ich in der letzten Woche auf Fleisch verzichtet. Rauchen tue ich sowieso nicht und Alkohol habe ich auch nur mal sporadisch getrunken, in der letzten Woche auch nicht. Andere Drogen, mit Ausnahme von Kaffee, konsumiere ich sowieso nicht. Ich bin jetzt  (das war 2003) 44 Jahre alt, bin ca. 1,83 m groß und starte mit einem Gewicht von 76,4 kg.

Wie dem auch sei. Ich habe es gewagt und bin jetzt am 21. Tag angekommen  - ohne Probleme.

Und jetzt ist alles überstanden. Jetzt weiß ich es: Man kann nicht verhungern! Essen ist eine Lust, aber nicht unbedingt notwendig. Und genau so werde ich es in Zukunft handhaben. Ich weiß, ich kann in Gesellschaft so gut wie jede Dummheit mitmachen - wobei ich allein schon aus Protest McDonalds, Burger King und wie all die "American Fast Food" Ketten auch heißen mögen, auch weiterhin boykottieren werde. Aber ich brauche mich nicht ausschließen, wenn es einen Grillabend oder ähnliches gibt.

Alles in allem kann ich mit ruhigem Gewissen sagen, wer gesund ist und psychisch stabil und in der Lage ist, sich 3-4 Wochen aus dem normalen Alltag auszuklinken - es ist nicht mal unbedingt notwendig, aber empfehlenswert - der kann den Lichtnahrungsprozeß ruhig wagen.

Mein Lichtnahrungsprozeß

Tag

Notizen

Gewicht

Start 5.Juli 2003 Cellagon-Seminar mit Telefon Training.
Letzte Nahrung: 3 Erdbeeren, 2 rote Pflaumen und 1 Blätterteig-Puddingteilchen. Gegen 16:15 Uhr
Letzter Trunk: 2 Tassen Kaffee mit Milch und Zucker.
76,4 kg
1. Tag 6.Juli
Sonntag
Alle 3 Unütz-Massive in Tirol erstiegen über die Köglalm abgestiegen. Einem Weg ins Nichts gefolgt und nach totaler Erschöpfung noch einen Wasserfall abgestiegen, anfangs trocken. Trotz der Erschöpfung nicht geschlafen. 76,0 kg
2. Tag 7 Juli
Montag
Die totale Erschöpfung sitzt noch in den Knochen. Ein Silpan-Bad genommen. Die Haut beginnt sich zusammen zu ziehen, Kopf schuppt. Kopf ist klar. 70,0 kg
3. Tag 8. Juli
Dienstag
Es geht mir gut, aber die Erschöpfung klingt nur ganz langsam aus. Die Verletzung an der Hand beim Abstieg schließt sich nur sehr langsam. Um den Speichelfluß in Gang zu halten, lutsche ich einen tachyonisierten Bergkristall (Trommelstein). Der Rosenquarz ist zu dick. Die Aura beginnt sich zu teilen. Helle konturlose Farben treten im Vordergrund auf. Körper hört auf zu schwitzen.

68,4 kg
4. Tag 9. Juli
Mittwoch
Ich fühle mich gut, habe aber wieder nicht wirklich geschlafen. Habe doch noch einen kleinen Rosenquarz gefunden. Trage jetzt drei der Tachyonringe von Slim Spurling bei mir. Die Milchsäure in den Oberschenkeln baut sich nicht ab.
Nierenfunktion bislang ok, 2-3mal täglich uriniert.
Bin auf dem Weg zur Gaisalm im Achensee schwimmen gewesen. Meine spezielle Temperaturregelung ist noch intakt. Trotz der Kälte des Sees keinerlei Unterkühlung. Auch trocknen im Wind funktioniert noch. Sprechen fällt schwerer. Das Denken wird langsamer. Alle Versuche, mein Bewußtsein auszuschalten, sind fehlgeschlagen.
68,0 kg
5. Tag 10. Juli
Donnerstag
Ich fühle mich gut, habe aber wiederum nicht geschlafen. Meine Körpertemperatur liegt jetzt bei 36,2 C, für mich relativ hoch, da mein Durchschnitt bei 34,8 C liegt. Laune ist gut, Denken ist langsam. Werde heute eine Fernheilung vornehmen. Milchsäure in den Oberschenkeln wird ganz allmählich weniger. Haut schrumpelt, Haare sind noch ok, kein Ausfall, auch nicht stumpf. Habe mir Mehrner Heilwasser besorgt und beginne alle Flaschen zu tachyonisieren. Ebenso verfahre ich mit Cellagon Aurum und Vitale und dem selbstgemachten Holundersirup.
Sexuelle Erregung und Potenz sind noch voll funktionstüchtig. Die hellen Pastellfarben der Aura stabilisieren sich und beginnen sich zu verfestigen. Viel gesprochen über den Tag, bislang noch keine Ausfälle oder Blackouts. Auch Konzentration und logische Denksportaufgaben gelingen tadelos.
66,4 kg
6. Tag 11. Juli
Freitag
Nierenfunktion sind immer noch normal. Erstmals in meinem Leben das Phänomen kalte Füße beim Zubettgehen erlebt. Gegen Morgen verschwand es wieder. An Schlaf war wieder nicht zu denken. Habe drei verschiedene Schlafplätze aufgesucht, um zu ermitteln ob es an dem Platz liegt, aber alle drei Plätze sind störungsfrei. Blutdruck hat sich das erste Mal mit einer leichten Schwäche gezeigt. Grundtemperatur bleibt bei 36,2 C. Laune und Grundkonzeption sind gut. Der Muskelkater in den Oberschenkeln ist fast weg. Die Haut ist sehr dünn, meine Brandverletzungszonen reißen an einzelnen Druck- bzw. Reibungsstellen auf. Habe eine reife Eiterblase auf meinem rechten Oberschenkel entdeckt und beseitigt.
Habe noch einmal eine Kraftprobe gemacht: Bin mehrfach über den Achensee geschwommen, keine Unterkühlung, keine Krämpfe oder Schwächen. Bin auch spaßeshalber ein paarmal in die eiskalte, maximal 10C, Einströmung aus einem Bachzulauf geschwommen. So ein eiskalter Whirlpool klart so richtig auf! Die Endorphine machen mich so richtig euphorisch. Ich bemerke aber, wie ich jetzt schon unwillkürlich die Stunden zähle, bis ich mein erstes Glas Wasser zelebrieren werde.
65,5 kg
Jetzt zieht es mich mächtig zum Wasser. Bin gegen 21:30 Uhr rausgegangen an den Bach. Ich wollte eigentlich nur meine Beine etwas ins Wasser stecken. Aber dann überkam mich der Drang zu einer rituellen Waschung und Runenübung. Jetzt fühle ich mich riesig stark. Meine Meditationen und Gebete für den letzten Tag sind mir jetzt völlig klar. Ich habe beschlossen den vollständigen Lichtkörperprozeß bewußt zu vollziehen, nicht nur den der Lichtnahrung.
7. Tag 12. Juli
Samstag
Wieder eine Nacht ohne eine Minute Schlaf. Fühle mich trotzdem gut. Urin war heute morgen erstaunlich hell. Obwohl ich den Muskelschwund jetzt deutlich spüren kann, ich kann nicht mehr auf einem ungepolsterten Stuhl sitzen, keine Probleme im Mund. Zahnfleisch bleibt fest, beim Zähneputzen jedoch wie immer leichtes Bluten. Weder Augen noch Blutdruck zeigen Schwächen. Körpertemperatur nähert sich wieder meinem normal Maß, 35,6C. Allmählich sehe ich aus wie ein Fakir.
Beim Getränkeeinkauf spüre ich, daß ich nun dem Limit sehr nahe bin. Beim Herauffahren mit dem Fahrrad wurde ich zum ersten Mal ziemlich kurzatmig. Es gibt keine Nasenschleimhaut mehr. Es zieht mich noch einmal zum See und die Fahrt dahin ist sehr anstrengend. Erste Anflüge von Krämpfen in den übrigbebliebenen Waden zeigen sich. Im See ist das Gefühl wieder königlich. Die 18C der Wassertemperatur machen mir nichts und auch die 10C an der Einströmung des Baches erfrischen herrlich. Die Fahrt zurück ist weniger anstrengend, ist auch teilweise leicht absteigend. Jetzt sind alle Sinne nur noch auf 18:00 Uhr ausgerichtet - auf den ersten Schluck Mehrner Heilwasser.
64,2 kg
Beginn des Trinkens Es ist soweit: Mit einem halben Liter Wasser beende ich Schluck für Schluck mit einem kleinen Ritual die trockene Zeit. Ich bedanke mich bei meinem Körper, daß er mir vertraut hat. Im zwanzig Minuten Takt habe dann Cellgon Aurum und Vitale auf 250 ml aufgeschwemmt nachgereicht. Inzwischen habe ich ca. noch 2 Liter Saft getrunken. Ich fühle mich jetzt total voll, aber ich beginne mich jetzt schon wieder zu ent-falten.
8. Tag 13. Juli
Sonntag
Ich habe erstmals wieder herrlich ausgeschlafen! Könnte Bäume ausreißen. Nasenschleimhaut ist wieder da. Alle Schwächesymptome sind weg. Nierenfunktion ganz normal. Meine Körpertemperatur ist wieder auf 36,2C gestiegen. Jetzt kann ich schon bemerken, daß die Sinne sich verfeinern. Geschmack und Geruch sind äußerst sensibel. Die Gewichtszunahme ist sicherlich ausschließlich die aufgenommene Wassermenge. Insgesamt habe ich bis Mitternacht ca. 3Liter Flüssigkeit in kleinen Schlucken und Pausen aufgenommen. Nur kalte Säfte, was mich sofort zum Frieren brachte. Hier sollte man vernünftiger Weise besser lauwarmes als ersten Schluck nehmen. Sogar ein erster Stuhlgang hat sich ergeben, da ich auf Einläufe verzichtet habe. 66,4 kg
Habe eine stramme Bergwanderung gemacht. Der Körper schwitzt wieder. Die Luft ist in extremen Steigungen noch etwas knapp, ich denke im Knochenmark werden jetzt neue rote Blutkörper aufgebaut. Das Lymphsystem scheint noch gewaltig Wasser zu brauchen, ich lasse kaum Wasser, Die Finger und Zehen, die etwas geschunden waren, sind etwas aufgequollen. Die innere Heilung ist deutlich spürbar. Ich fühle eine Schwere im Unterleib und fühle mich richtig satt, wie nach einem großen Essen. Bis jetzt habe ich heute noch nicht ganz 3 Liter getrunken.
9. Tag 14.Juli
Montag
Habe gut geschlafen. Die Schwellungen in der Hand und am Fuß gehen schon wieder zurück. Die Körpertemperatur ist auf 36,5C gestiegen. Für mich ein Zeichen, daß noch Reparaturarbeiten im Gange sind. Gefühl ist gut. Mein Gewicht erstaunt mich, aber ich habe bislang kaum Wasser gelassen.
Jetzt scheint allmählich eine Sättigung an Flüssigkeit eingetreten zu sein, der Körper gibt sie wieder her. Reparaturphasen sind deutlich zu spüren. War zunächst der Druck im Darmbereich, so werden jetzt die Nasennebenhöhlen durchgespült. Ich habe leichte Anzeichen von Schnupfen. Im Moment sind die Ohren dran. Ein Druck im Innenohr, der mich etwas schwerer hören läßt, beunruhigt mich nicht.  Gegen Abend habe ich wieder ca. 3,5 Liter Flüssigkeit aufgenommen und alle Symptome sind weg.
67,4 kg
10. Tag 15.Juli
Dienstag
Ich habe wieder gut geschlafen. Die Körpertemperatur liegt immer noch bei 36,5C. Das Gewicht erstaunt mich, aber die Nierenfunktion ist gut. Es gibt keine Schwellungen mehr im Körper. Bis aufs Essen hat mich der normale Alltag wieder.
Also bei der Tour de France kann ich zur Zeit sicherlich nicht mitfahren, dafür ist mein Hintern noch zu eckig, aber den Achenpaß habe ich auch mit meinen Getränkeflaschen zweimal bewältigt. Was mich wundert ist, daß mein Schweiß noch immer salzig schmeckt, nach 10 Tagen ohne Nahrung oder irgendeine Salzzufuhr. Auch scheint noch genügend Eiweiß vorhanden zu sein. Es ist heute wahrscheinlich der heißeste Tag und die Fahrt über den Paß in der Sonne hat weder die Augen röten lassen, noch die Lungen verklebt. Allmählich glaube ich keinem Ernährungs- oder Stoffwechselfachbuch mehr. Heute fast 4l Flüssigkeit aufgenommen.
67,7 kg
11.Tag 16.Juli
Mittwoch
Meine morgentliche Körpertemperatur ist wieder 36,2C, ich fühle mich gut, kein Muskelkater. Der Urin ist völlig farblos, werde mir Ph-Papier besorgen, um den Säuregrad zu messen. Ist die Gewichtszunahme immer noch Flüssigkeit? Alle Wunden sind verheilt.
Im Laufe des Tages wieder ca. 3,5 l Flüssigkeit zu mir genommen. Bislang stellen sich keine Mangelerscheinungen oder Hungergefühle ein. Fühle mich fast so wie im normalen Tagesablauf. Es war wieder Stuhlgang möglich.
68,4 kg
12. Tag 17.Juli
Donnerstag
Das war wieder eine beinahe schlaflose Nacht. Habe das Gefühl gehabt unter Strom zu stehen. Erst gegen Morgen ebbte das elektrische Gefühl ab. Ob ich den Sturm gespürt habe? Die Körpertemperatur ist auf 36,3C gestiegen. Und, Heureka, der ph-Wert des Urins ist im basischen Bereich, bei ca. 7,5! Was mich nur stört, ist der pelzige Geschmack im Mund und die ständige Belegung der Zähne und Zahnzwischenräume. Es geht zwar leicht mit der Zahnbürste weg, aber die Zungenmitte ist hell belegt. 69,2 kg
13. Tag 18.Juli
Freitag
Und noch eine schlaflose Nacht. Temperatur ist wieder gesunken auf 35,8C. Dafür ist der Urin wieder sauer bei ungefähr ph-Wert 6. Die Zunge bleibt weißlich belegt. Ich fühle mich jedoch weder müde noch angespannt. 69,2 kg
14. Tag 19.Juli
Samstag
Das Gewicht scheint sich jetzt einzupendeln. Diesmal habe ich geschlafen. Die Belegung der Zunge bleibt mir treu. Die Temperatur ist wieder bei 36,2C und der ph-Wert des morgentlichen Urins liegt zwischen 6-7. Inzwischen liegen 2/3 des Weges hinter mir. Eine gewisse Routine stellt sich ein. Die Gedanken haben sich verändert. 69,1 kg
15. Tag 20.Juli
Sonntag
Das Immunsystem scheint noch etwas zu verarbeiten, die Temperatur ist auf 36,5C gestiegen, die Belegung der Zunge nimmt endlich ab. Der Schlaf war gut. Der ph-Wert des Urins liegt jetzt im neutralen Bereich bei etwa 7. Ich habe mir ein Barthaar unter die Lupe genommen. Normalerweise kann ich an der Veränderung der Dicke die "Versorgungssituation" ablesen. Aber diesmal ist es gleichmäßig gewachsen, ohne Knubbel oder extrem dünne Strecken. 69,0 kg
16.Tag 21.Juli
Montag
Gestern abend mal 3 Schlucke Wein probiert und danach herrlich geschlafen. Insgesamt gestern ca. 4,5 l Flüssigkeit getrunken und wahrscheinlich noch nicht alles herausgelassen. Temperatur liegt bei 36,4C und der ph-Wert liegt bei 7. Die Zunge ist nicht mehr belegt. 69,5 kg
17.Tag 22.Juli
Dienstag
Gestern unangenehmen Stress gehabt. Die Quittung zeigt der Urin: Von der Farbe her zwar nur Hellgelb aber sauer, ph-Wert 5,5! Temperatur weiter bei 36,5C. Habe ganz gut geschlafen. Die Situationen gestern haben mir gezeigt, daß ich ganz normal reagieren und agieren kann. Keinerlei Schwäche oder Müdigkeit. 69,1 kg
18.Tag 23.Juli
Mittwoch
Ich bin nicht mehr "sauer", der ph-Wert des Morgenurins liegt bei ca 7. Die Temperatur ist auch wieder auf 36,2C gesunken und ich habe ausgiebig geschlafen. Meine Fühligkeit hat sich gewaltig gesteigert. Es sind ganz neue Empfindungen aufgetaucht. 69,2 kg
19. Tag 24.Juli
Donnerstag
Wieder ein schöner Tag, dennoch der Urin schwach sauer bei ph-Wert 6. Körpertemperatur bei 36,4C. Heute habe  ich mal wieder richtig schwer körperlich gearbeitet. Dennoch keinerlei Schwächeperioden. 68,9 kg
20. Tag 25.Juli
Freitag
Bin heute morgen wieder recht warm mit 36,5C und schwach sauer zwischen 6-7 ph-Wert. Vielleicht hat das Bauschutt abtragen doch etwas Substanz gekostet, aber wahrscheinlich nur wieder etwas Wasser. Werde den vorletzten Tag gemütlich verbringen. Ich freue mich auf das Seminar "Eßbare Landschaft" mit dem ich morgen das Fasten brechen werde. Lichtvollere Nahrung als frische Wildpflanzen kann man nicht bekommen. 68,8 kg
21. Tag 26.Juli
Samstag Finale
Der letzte Tag. Der Schlaf war etwas unruhig. Körpertemperatur liegt bei 36,3C und der ph-Wert zwischen 6-7. Bis heute habe ich keinen Hunger verspürt. Gelüste waren immer mal da, aber nicht so, daß ich das Gefühl eines großen Verzichts hatte. Auf den Geschmack der Wildkräuter bin ich gespannt.

Es ist schon verrückt mitten in der Landschaft zu stehen, zu lernen, daß man fast alles, was um einen herum wächst zu Nahrung verarbeiten kann und innerlich zu spüren, daß man es gar nicht mehr braucht. Andersherum hat sich mein Gespür verschärft, welches Kraut ich benutzen kann, wenn in mir etwas nicht stimmt. Dabei muß man es nicht unbedingt essen oder zu einem Tee mischen. Ich kann auch spüren welche Bäume oder Pflanzen ich einfach aufsuchen muß, um die Informationen aus dem Feld dieser Pflanze aufzunehmen, um zu gesunden.

Die erste kleine Mahlzeit waren einige Wiesenkräuter mit saurer Sahne und Quark angemacht, dazu wurde Brot gereicht. Gegen Abend gab es dann zwei angedickte Suppen mit Zwiebeln und vielen Kräutern und einen sauren Kräuter-Kartoffelsalat sowie einen Salat mit Äpfeln, Möhren und Kräutern. Auch das Hanfbier habe ich gut verkraftet. Bei den mit Käse überbackenen Brennessel- und Bärlauch-Schnittchen war ich etwas skeptisch, habe es aber dennoch gewagt und mußte es nicht bereuen.

68,9 kg